Harald

Seine musikalische Entwicklung wurde vor allem durch seine Mutter geprägt, die bereits selber auf der Steirischen musizierte und ihn immer unterstützte. Mit zehn Jahren entdeckte er die Leidenschaft zur Oberkrainer-Musik und  zum Akkordeon, dem er bis heute treu blieb. Nach dem vierjährigen Besuch der städtischen Musikschule in Landeck, erhielt er weitere vier Jahre Privatunterricht bei Ernst Codemo und bestand danach die Aufnahmeprüfung am Landeskonservatorium in Innsbruck für das Konzertfach Akkordeon. Dort studierte er zwei Jahre neben seinem damaligen Beruf als Bankangestellter bei Prof. Harald Pröckl.

Die Musik wurde nun immer wichtiger in seinem Leben, weshalb er sich 1994 entschied den Bankbeamtenberuf an den Nagel zu hängen und an der Pädagogischen Akademie in Stams Musikerziehung und Deutsch zu studieren. Seit 1997 unterrichtet er nun selber.

Nebenbei erlernte er bei der Musikkapelle Flirsch die Trompete, legte das bronzene Leistungsabzeichen ab und spielte dort 15 Jahre lang mit. Schließlich schloss er die Kapellmeisterprüfung mit sehr gutem Erfolg ab. Während dieser Zeit gründete er die Dixie-Band „Hot seven“ und versuchte sich auch in der Rockmusik als Schlagzeuger. Hierbei wurde er vor allem von seinem damaligen Musiklehrer Hermann Delago am Musikgymnasium Landeck geprägt.

Eine weitere Fügung des Schicksals brachte ihn damals im Alter von 20 Jahren zur Arlberger Volkstumsgruppe, der er bis heute die Treue hält. Dietmar Spiss erkannte das Talent des jungen Musikanten und holte ihn spontan als Akkordeonist in die Gruppe. Gastspiele in Kanada, den USA, Frankreich und Japan sind besondere Highlights, aber auch die zahlreichen Auftritte im Arlbergsaal möchte er nicht missen. Es wurden zwei Tonträger produziert, bei denen Harald auch Stücke schrieb und arrangierte. Das brachte der Gruppe unter anderem eine „Goldene Schallplatte“ ein. Aus Spaß am Musizieren wurden „Die 3 lustigen Arlberger mit Jodlerin Gabi“ gegründet und eine weitere Reise nach Kanada folgte. Danach trennten sich allerdings die Wege.

Seine musikalische Offenheit bewies er beim Bezirkslehrerchor, dem er drei Jahre als Tenor angehörte. Doch besonders die echte Volksmusik liegt ihm am Herzen und so erlernte er nebenbei noch die Steirische Harmonika, das Alphorn und die Okarina und begeistert damit Gäste sowie Einheimische mit alten Volksliedern zusammen mit seinem Freund Edi.

Als er 1996 Manfred und Gerhard kennen lernte, wurde die Idee zu einem Trio geboren und die Gruppe „Kristaldos“ gegründet. Daraus entstand zwei Jahre später die Gruppe „Servus aus Tirol“. Zwei CD Produktionen zeugen vom Erfolg der Gruppe.

Seine Freude am Musizieren ist nach wie vor ungebrochen und bei jedem seiner Auftritte absolut spürbar. 

Instrumente:

Akkordeon, Steirische Harmonika, Bariton, Gitarre, Keyboard und E-Piano, Alphorn, Trompete, Okarina, Gesang, Arrangements